Als alte Hansestadt hat Attendorn eine lange, interessante Geschichte. Auch heute noch gibt es einiges zu entdecken.
Hier einige Fakten, die nicht jeder Attendorner kennt:
 
  • Zeitweilig war die Stadt so wohlhabend, dass sie selbst dem Kölner Erzbischof Kredite gewähren konnte.
  • Die Schützengesellschaft Attendorn 1222 führt ihre Ursprünge auf die Verleihung der Stadtrechte an die Stadt Attendorn im Jahre 1222 zurück.
  • Das in Arkaden geöffnete Erdgeschoss des Südsauerlandmuseums diente ehemals als Kaufhalle.
Der Kallenboel
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Achim Gandras Der Kallenboel
 
Es ist der 14.Februar 1634. Der große Krieg, der seit 15 Jahren im Lande tobt, ist bisher weitgehend am südlichen Westfalen vorbeigezogen. Valentin, der angebliche Sohn eben jenes Kallenboel, der als schauerlicher Untoter auf einer Holztafel im Südsauerlandmuseum nichts ahnenden Grundschulkindern einen Schrecken einjagt, lebt bei seinem Pflegevater Casparus Hengstebeck, dem Pfarrer in Helden. Doch dann taucht sein angeblicher Vater auf und mit dem gewohnten Leben ist es vorbei. Hessische Sodaten verheeren katholische Dörfer und die abergläubischen Bauern halten Valentin für ein Kind des Teufels. Von allen gejagt bleibt Valentin nur noch die Flucht. Mit Mutterwitz und Dreistigkeit versucht er, sich kreuz und quer durch das zusehends umkämpfte Sauerland zu schlagen und am Leben zu bleiben. Doch der Weg zwischen den Fronten hindurch wird von Tag zu Tag gefährlicher...
Valentin erlebt die Belagerung von Arnsberg, sowie die Einäscherung Medebachs und zum Schluss die wundersame Rettung Attendorns bei der Belagerung im August 1634 . Dabei hat der Autor sich eng an die historischen Quellen gehalten, jedoch dort schwadroniert, wo die Decke dünn wird.
Öffnungszeiten: Mo-Fr.: 9:00-18:00 Uhr  Sa: 9:00-14:00 Uhr